[workshop] Interaktive Whiteboards in Weissrussland
Auf Einladung des Goethe-Instituts in Minsk (Weissrussland) durfte ich vor knapp 10 Tagen im Rahmen der Studientage Deutsch zum Thema "Neue Medien und Sprachenlernen: Mediale Lernwerkzeuge im zeitgemässen Fremdsprachenunterricht einen Workshop zum Thema "Interactive classroom (interaktive-Wandtafel und Response-Systeme)" leiten. Im Workshop anwesend waren rund 30 interessierte Fremdsprachlehrkräfte für Deutsch aus Weissrussland.
In Weissrussland sind gemäss Aussagen der Teilnehmenden rund 10% der (Hoch-)Schulen mit interaktiven Whiteboards, vorwiegend vom chinesischen Typ Nanhao, ausgestattet, was ich selbstverständlich vor Ort nicht verifiziieren konnte. Am Goethe-Institut selber waren ein Interaktives Whiteboard vom Typ Panasonic UB-T780 und ein interaktiver Beamer EIKI model LC-XIP2600 vorhanden; allerdings nicht im gleichen Kursraum. Meinen Workshop führte ich letztlich aus Platzgründen im Kursraum mit dem EIKI-Beamer durch. Erstaunlich war, dass dieses interaktive Gerät bei Sonneneinstrahlung plötzlich nicht mehr funktionierte - also nicht wirklich schultauglich zu sein scheint. Die Software ActiveInspire von Promethean, welche wir auf den Kurs-Notebooks installiert hatten, vermittelte den belarussischen Fremdsprachlehrpersonen einen Eindruck von den Möglichkeiten heutiger interaktiver Software. Abschliessend erhielten die Teilnehmenden auch einen Eindruck von der Handhabung von sogenannten Learner Response-Systemen (Schüler-Feedbacksysteme). Hierzu setzte ich die mitgebrachten Geräte Active Expression ein. Neben technischen Fragestellungen standen jedoch primär Fragen zum didaktischen Mehrwert im Vordergrund des Workshops.



Interaktive Whiteboards verdrängen zunehmend die klassische Schwarz-Wandtafel aus dem Klassenzimmer. Dieses neue Mediensystem wird Lehrpersonen in naher Zukunft vermehrt beschäftigen und die Schulzimmer scheinen zu “Interactive Classrooms” zu mutieren. Was ist dran an diesem Trend? Was bedeutet der Einsatz von interaktiven-Whiteboards konkret im Hinblick auf den Unterricht? Welches sind die Vorteile (Mehrwert) und Nachteile (Gefahren)? Wie sehen konkrete Einsatzszenarien im interaktiven Klassenzimmer aus? Welche didaktischen Potentiale bieten solche elektronischen Wandtafeln?
Ziele des Workshops:
- Funktionsumfang eines interaktiven-Whiteboards kennen lernen
- Einsatzmöglichkeiten am eigenen Tun erleben
- Didaktischer Mehrwert und die Risiken von interaktiven-Whiteboards aufzeigen
- Learner Response-Systeme einsetzen können
In Weissrussland sind gemäss Aussagen der Teilnehmenden rund 10% der (Hoch-)Schulen mit interaktiven Whiteboards, vorwiegend vom chinesischen Typ Nanhao, ausgestattet, was ich selbstverständlich vor Ort nicht verifiziieren konnte. Am Goethe-Institut selber waren ein Interaktives Whiteboard vom Typ Panasonic UB-T780 und ein interaktiver Beamer EIKI model LC-XIP2600 vorhanden; allerdings nicht im gleichen Kursraum. Meinen Workshop führte ich letztlich aus Platzgründen im Kursraum mit dem EIKI-Beamer durch. Erstaunlich war, dass dieses interaktive Gerät bei Sonneneinstrahlung plötzlich nicht mehr funktionierte - also nicht wirklich schultauglich zu sein scheint. Die Software ActiveInspire von Promethean, welche wir auf den Kurs-Notebooks installiert hatten, vermittelte den belarussischen Fremdsprachlehrpersonen einen Eindruck von den Möglichkeiten heutiger interaktiver Software. Abschliessend erhielten die Teilnehmenden auch einen Eindruck von der Handhabung von sogenannten Learner Response-Systemen (Schüler-Feedbacksysteme). Hierzu setzte ich die mitgebrachten Geräte Active Expression ein. Neben technischen Fragestellungen standen jedoch primär Fragen zum didaktischen Mehrwert im Vordergrund des Workshops.









